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18.10.2010 Kagoshima PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: randy   
Montag, den 18. Oktober 2010 um 13:00 Uhr

Japanreisebilder auf Flickr

 

Ein neuer Tag in Kagoshima! Für heute hatten wir beschlossen mal ein bißchen Ziele in der weiteren Umgebung anzufahren.

Als erstes fuhren wir mit dem Bus nach Chirai, einer kleinen Stadt im Gebirge. Dort gibt es sieben, noch originalgetreu gepflegte japanische Gärten aus dem 18. Jahrhundert.

Mori Shigemitsu:
Der einzige Garten in dem Wasser tatsächlich als Wasser dargestellt wird. Aber ansonsten werden Gebirge durch Felsen und Bäume dargestellt, so wie in den anderen Gärten auch.

Sato Naotada:
In diesem Garten zieht ein steinerner, trockener Wasserfall mit Pagoden und Fels(Berg) im Hintergrund das Hauptaugenmerk auf sich.

Sata Tamiko:
Dieser Garten zeigt eine weiche und leicht hügelige Landschaft voller Harmonie

Sata Mifune:
Wieder ein Garten der mehr eine zerklüftetere Landschaft zeigt, aber reichlich voller kleiner Blickfänge steckt. Man kann viele kleine Ausschnitte eigentlich wie einen kleinen Extragarten betrachten.

Hirayama Ryochi:
Für diesen Garten waren wir leider nicht in der richtigen Jahreszeit da. Momentan stellen sich die wellig geschnitten Hecken als nicht so aufregend dar. Aber wenn die Azaleenbüsche im Vordergrund blühen wirkt das ganze dann wohl wie eine grosse blühende Bergwiese vor einem sanften Gebirge im Hintergrund.

Hirayama Katsumi:
In diesem Garten fällt auf das es zwischen den einzelnen Gruppierungen vor allem viel Platz gibt. Man steht wie vor einem weissem, steinernen Meer in dem viele kleine grüne, bergige Inseln herausragen.

Saigo Keiichiro:
Im Hintergrund steht ein grosser Felsen der einen Kranich symbolisieren soll und im Vordergrund schwimmen als Stein/Busch-Kombinationen dargestellte Schildkröten durch das Meer. Beide Tiere stehen in Japan für lange Lebensdauer. Im Hintergrund vor dieser Darstellung stellen Büsche und kunstvoll geschnittene Bäume eine Gebirgslandschaft dar.

Nachdem wir dann noch eine Weile durch dieses recht malerische Dorf spaziert sind, ging es dann mit dem Bus weiter bis nach Ibusuki. Dort gingen wir direkt in das Sunamushi Onsen um uns in heissem Sand eingraben zu lassen. Dieser Sand wird durch heisse Dämpfe aus dem Untergrund erhitzt und soll das Blut reinigen Helfen. Durch den Druck des Sandes auf den Körper wird dann auch der Blutfluss stark zentralisiert und bewirkt zentral eine deutliche Anreicherung des Blutes mit Sauerstoff. Ich fand das dann doch sehr warm und war dann recht froh als die 10 Minuten die man dies Behandlung durchführen soll vorbei waren. Anscheinend hatte ich mir beim Hinlegen und zurechtrutschen mit dem Hintern eine tiefere Kuhle geschaffen und kam damit lokal etwas mehr in tiefere, wärmere Regionen. Den Sand durfte man hinterher abduschen bevor es dann zum Reinigungsraum ging in dem man sich gründlichst einseifte und wusch, bevor man dann in das eigentliche Onsen gehen durfte. Eine Sauna ist in dem Preis auch noch inbegriffen. Durch die ganze Hitze fühlte ich mich direkt nach der ganzen Badeprozedur erstmal ziemlich schlapp - erst so nach 30-45 Minuten hatte ich das Gefül mich kräftiger und erholter als vorher zu fühlen. Auf jeden Fall war das mal wieder ein unvergessliches und neues Erlebnis.

Zurück fuhren wir dann mit dem Zug und widmeten uns dann dem Abendessen und der abendlichen Entspannung.

Die Bilder zum Tag gibt es unter: http://www.flickr.com/photos/katzenpost/sets/72157625064489601/

Selbstversuche des Tages:
Calpis Vodka 5%: Man schmeckt wirklich nur einen Hauch Vodka aus dem Calpis heraus - sehr süffig!